Erfreuliche Botschaft für die Entwicklung der Marler Stadtmitte: Im Rahmen des aktuellen Aufrufs zur Städtebauförderung 2026 hat die Stadt Marl eine positive Förderzusage über 5,61 Mio. Euro erhalten.
Land NRW unterstützt Umgestaltung des Friedensparks und des Creiler Platzes
Die Förderentscheidung umfasst zwei wesentliche Bausteine: Die Absicherung der Mehrkosten für die Sanierung des Friedensparkes sowie die Förderung für den 1. Bauabschnitt zur Umgestaltung des Creiler Platzes. Im Rahmen der detaillierten Planungsphasen zur Sanierung des Friedensparkes waren deutliche Mehrkosten gegenüber den ursprünglichen, bereits durch Förderzusage abgesicherten Umsetzungskosten ermittelt worden. Diese Mehrkosten konnten im aktuellen Förderverfahren zur Städtebauförderung, das den Gesamtbereich der Stadtmitte umfasst, nunmehr erfolgreich berücksichtigt und abgesichert werden.
Bedeutender Schritt nach vorne
Auch bei der Umgestaltung des Creiler Platzes geht es einen bedeutenden Schritt nach vorne. Da der Platz im Zuge der Sanierung des Rathauses derzeit noch intensiv als Baustellenfläche genutzt wird, kann eine Komplettsanierung erst nach Abschluss der Arbeiten am Rathaus und dem anschließenden Rückbau der Baustelleneinrichtung erfolgen. Um dennoch frühzeitig mit der Erneuerung dieses zentralen Ortes zu beginnen, hat die Stadt Marl in enger Abstimmung mit dem Fördermittelgeber einen ersten Bauabschnitt definiert. Dieser spart die für die Rathausbaustelle benötigten Flächen vorerst aus. Dieser erste Bauabschnitt für den Creiler Platz wurde nun ebenfalls offiziell in die Städtebauförderung aufgenommen.
Verbindung zum Friedenspark
Der bewilligte erste Bauabschnitt umfasst den mittleren Teil des Creiler Platzes inklusive des Wasserbeckens sowie den Übergang zum Friedenspark neben dem Sitzungstrakt. „Durch diese Aufteilung kann auch die wichtige Verbindung zum Friedenspark deutlich frühzeitiger in Angriff genommen werden“, sagt Thomas Terhorst.